Sensor und Kamerakalibrierung

Um einerseits den Fahrer bei seinen Fahraufgaben zu unterstützen und anderseits das Unfallgeschehen positiv zu beeinflussen, werden Fahrerassistenzsysteme in den modernen Fahrzeugen verbaut. Schon heute zählen Videokameras und Radarköpfe zu den neuen Herausforderungen in der Werkstatt, auch wenn geringe Selbstjustierungen bereits automatisch ablaufen.

Heute werden von den Autoherstellern immer mehr Fahrzeugmodelle mit Fahrerassistenzsystemen ausgestattet. Eine Maßnahme, die den Autofahrer entlastet, bedarfsgerecht unterstützt und die Verkehrssicherheit steigert. Mit Hilfe von Radar-, Video- oder Ultraschall-Sensoren haben die FAS das Umfeld des Fahrzeuges im Blick und können den Fahrer dadurch frühzeitig informieren und bei akuten Gefahrensituationen warnen. Auch in der Mittelklasse nimmt die Zahl von Fahrzeuge mit Fahrerassistenzsystemen (FAS) rapide zu.

Ob VW Golf, Ford Focus oder Nissan Qashqai, immer häufiger befindet sich eine Kamera hinter der Frontscheibe der neuen Modelle. Auch Radarsensoren und Rückfahrkameras sind im Kommen. Deshalb müssen sich die Kfz-Werkstätten auf die neuen Systeme einstellen. Warum, weil sie bei Werkstattarbeiten künftig damit konfrontiert werden können. Gerade Radarköpfe sitzen gerne in exponierten, sprich unfallgefährdeten Bereichen wie etwa in der Frontschürze oder den Stossfängern. Oder weil Kamerasysteme hinter der Frontscheibe angebracht sind, reicht ein kräftiger Steinschlag und es besteht die Notwendigkeit für die Kalibrierung der Videokamera. Die ist der existenzielle Signalgeber bei automatischer Distanzregelung (ACC), Spurhalte-, Einpark- oder Fernlichtassistent. Bei einer Reichweite von mehreren hundert Metern kann man sich vorstellen, was passiert, wenn solch ein hochgenauer optischer Sensor auch nur geringfügig in seiner Position verschoben ist: Die Assistenzsysteme funktionieren dann entweder nicht oder gar falsch.

www.hella-gutmann.com

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Ein Service den auch gern Werkstätten in der Umgebung in Anspruch nehmen können!

2015-12-14T17:26:49+00:0014. Dezember 2015|Allgemein|